"Man ist kein Künstler, wenn nicht
eine grosse Gefahr mit im Spiele steht"

Unsere Stücke erarbeiten wir in Form von Eigenkreationen zu bestimmten Themen. Wir setzen uns aber auch mit Stücken z.B. von Shakespeare, Mrozek, Tabori, und zeitgenössischen jungen Autoren wie etwa Matthias Dix auseinander. Körper, Sprache, Bilder, Musik, sowie auch der Raum unter freiem Himmel, circensische Mittel und wortgebundene Formen geben sich die Hand. Palinos Theater entspringt der Lust und dem Wagnis. Damit erlangen wir eine ausgeprägte Lebendigkeit und damit verbunden auch eine Unfassbarkeit. In diesem Schwingen möchten wir versuchen, durch unsere Arbeit, die Poesie des Lebens zu beleuchten und die Menschen gewinnen unser Publikum zu sein.

Marc Palino Brunner
 
  (Jean Genet)    
 

Im Theater vereinen sich alle Künste. In meinen Theaterarbeiten schwingt die Poesie immer mit. Ich denke Theater soll sich nie Spezialisieren, es darf sich einer Einengung nicht hingeben. Die Arbeit mit Theater ist für mich wie die stetige Wandlung des Himmels. Es ist der Himmel, aber täglich ein anderer Himmel! Ich nannte mein Theater auch einmal ?Das Theater der Wolken ? nie (be)greifbar?. Im Theater muss eine Kraft spürbar sein, ein Geheimnis schweben, eine Verzauberung und eine Katastrophe schlummern.
In allen Dingen findet sich eine Poesie, die wir Menschen verloren zu haben scheinen,und diese schmerzliche Trennung ist die Ursache dafür, dass sich die Dinge rächen.

   
last update: 04.2010