Das neue „Scheiss Theater“ Ein Tag im Leben eines öffentlichen Klos
Ein himmlisch ordinärer und wunderbar widerlicher Theaterabend

Zwischen Ekel und Euphorie

Endlich, nach 15 Jahren: Das stille Oertchen wird wieder zum öffentlichen Raum. Die abendländische Ekelgrenze wird einmal mehr überschritten, ohne dabei in ätzende Peinlichkeit zu verfallen. Das „Scheiss Theater“ ist wieder da!
Im ganzen deutschsprachigen Raum war die erste Produktion 1991 unterwegs, an Theaterfestivals, auf kleinen und grossen Bühnen, und überall haben sich die Menschen amüsiert, geeckelt, empört und hoch erfreut.

 

Manfred Deix steht mit seinen grässlichen überzeichneten Figuren wiederum Pate zu diesem Theaterabend, und auch Matthias Dix bringt einmal mehr seine entlarvende Wortkunst mit ein.
Das Stück ist eine gefährliche Gratwanderung zwischen ordinärem Peep-Show-Niveau und hochgeistigem Schwachsinn – kurzum – es ist die ultimative Versöhnung von Kunst und Kacke.
Martina Richter und Marc Palino rasen mit ihren Verwandlungs- künsten durch keine eigentliche Handlung, das ganze ist vielmehr eine rasante Collage von Figuren und Szenen. Da kommt es knüppeldick und hochpoetisch. Ein Gruselkabinett des Allzumenschlichen.

Wir wünschen fröhlichen Stuhlgang!