Seit Monaten weltweit das Thema Nr. 1: Der Zusammenbruch von Börse und Wirtschaft.
Die Kartenhäuser der Banken stürzen ein. Die dimensionslosen Einkommen der Manager
und Bosse. Offensichtlich legt die angefachte Diskussion eine Wunde unserer Gesellschaft
offen. Allen ist klar, dass die hitzig geführten Debatten nicht nur mit dem Faktor Neid zu
tun haben, vielmehr handeln sie auch von der realen Sorge um schwindende ethische
Werte. Die Frage nach der Moral wird gestellt.
Das neu überarbeitete Stück will die in den Medien geführte Diskussion über Geld, Macht
und Zusammenbruch der Wirtschaft, mit den spezifischen Mitteln des Theaters
weiter führen.
Zum Stück: |
Alles scheint ein Spiel.
Eine Frau kündigt den Selbstmord eines Bankers an.
Vor seinem freiwilligen Tod will sich der Bankenboss
noch offenbaren: seines Ekels, seiner Einkünfte, seiner
Menschenverachtung, seiner Visionen wegen. Dazu
braucht er die Frau. Das ist der Deal zwischen ihnen.
Doch langsam gewinnt der Bankenchef die Gewalt über
das Leben der Frau. Das ist der Thriller. Der Ausgang
wird nicht verraten. Banker: ....“Die Wettbewerbsfähigkeit
ist das A und O der Zukunft. Da müssen Leute mit
Visionen her. Eliten. So einer wie ich. Da sind ein paar
Millionen Gehalt Peanuts...“ |